Nach zehn Jahren ist noch keine Müdigkeit zu spüren

Zahlreiche Fans waren gekommen, um "Tumor", aber auch die Vorband "Selbstverstuemmelt", live und in Farbe zu erleben. Der kraftvollen "Tumor"-Stimmen der beiden Sänger Bernd Weigel und Olaf Ostheimer in Begleitung des Schlagzeugers Julian Raab und des Gitarristen Norbert Schikola ließen an diesem besonderen Ehrentag bei allen Gästen wahre Partystimmung aufkommen, da die Lieder, die in Eigenregie komponiert und geschrieben worden sind, die ernsten, aber auch humorvollen Seiten des Alltags widerspiegeln. "Wir machen Rock mit sarkastischen Texten, die soll jeder verstehen", erklärt Sänger Bernd Weigel, der mit dem Pferdeschwanz. Die musikalischen Vorbilder von Metallica bis Helge Schneider hat das Quartett zu ihrem Leitmotiv erkoren. Der Band ist vor allem die Nähe zum Publikum sehr wichtig. "Einen großen Teil unserer Fans kennen wir persönlich, da viele immer wieder zu unseren Konzerten kommen", erklärt der begeisterte Hobbymusiker Olaf Ostheimer. Der Startschuss der Bandgeschichte erfolgte im Februar 1992 in einem kleinen Proberaum in Köppern. Bereits einige Wochen später trat die Hardrockband mit ihren ersten sechs Stücken als Vorgruppe der beiden Bands "Kackreiz" und "Selbstverstümmelt" im Jugendzentrum in Ober-Erlenbach auf. "Damals", so Bernd Weigel, "war das sozusagen die Feuertaufe. Wir wussten nicht, wie sich das entwickeln würde."

 

Mittlerweile haben "Tumor" bereits zwei CDs herausgebracht. Von der musikalischen Leistung der Spaßkombo können sich die Fans auf ihren beiden CDs "Ganz normaler Schwachsinn!" (1997) und "Ozae-na" (2000) überzeugen. Nähere Infos dazu gibt es auf der Homepage. Wer hingegen lieber live mehr von der Band hören möchte, sollte sich den 26. März freihalten, denn da spielen "Tumor" um 21 Uhr in der "Räucherkammer" in Oberursel.

(Hochtaunus Verlag, 27.02.2003)

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